Erfahrungsbericht von Stefanie Maier, Krankenschwester und ehemalige Mitarbeiterin der Augenklinik Lohr

Femto-LASIK am 14.April 2011

Seit 7,5 Jahren bin ich als Krankenschwester im Augenärztlichen OP-Zentrum Lohr beschäftigt und habe schon viele Katarakt-OPs und Refraktive Eingriffe am Auge miterlebt. Während dieser Zeit wurde ich oft von Freunden oder Patienten angesprochen, warum ich denn noch Brille oder Kontaktlinsen tragen würde und mich nicht lasern lassen würde. Das lag nicht daran, dass ich Angst vor dem Eingriff hätte oder von dem OP-Verfahren und den Ergebnissen nicht überzeugt wäre. Nein, lediglich meine Brillenwerte waren leider nicht stabil und meine Kurzsichtigkeit veränderte sich immer noch.

Bis 2011 war ich bei Werten von etwa -2,5 dpt und -0,75 Astigmatismus angekommen und diese waren nun auch etwa 1,5 Jahre stabil. So freute ich mich, dass ich nun endlich einen Termin zur Voruntersuchung vereinbaren konnte. Mittlerweile konnte ich meine Kontaktlinsen nur noch selten tragen, da ich schon nach kurzer Zeit sehr trockene Augen bekam und ein starkes Fremdkörpergefühl entstand und ich war bei einer Sehschärfe von 5 bzw. 10 % dauerhaft auf meine Brille angewiesen.  Ich war daher sehr froh, dass es nach der gründlichen  und professionellen Voruntersuchung dann hieß, dass nichts gegen eine Lasik-OP sprechen würde. Als Mitarbeiterin wusste ich, was auf mich zukommt und hatte eigentlich keine weiteren Fragen. Trotzdem nahm Dr. Krommes sich nochmal die Zeit, mir den Ablauf der OP zu erklären und mich zu beraten.

Am 14.04.11 war es dann endlich soweit. Da ich vormittags noch in der Praxis arbeitete, hatte ich gar keine große Zeit, mir über die OP Gedanken zu machen. Als ich dann von den Kolleginnen angerufen wurde, ging alles sehr schnell. Man bekommt eine Haube und einen Kittel übergezogen und Betäubungstropfen ins Auge getropft. Zur Entspannung gibt es eine leichte Beruhigungstablette. Direkt vor der OP findet noch ein kurzes Gespräch mit Dr. Krommes statt und man könnte noch offene Fragen ansprechen.

Im OP legt man sich auf eine Liege, die zwischen dem Femto- und Excimerlaser hin- und her geschwenkt werden kann. In das Auge, das gerade behandelt wird, wird ein Lidsperrer eingesetzt, der das Auge offen hält. Das andere Auge wird jeweils mit einer Schutzklappe abgedeckt. Im ersten Schritt, bei dem die Hornhautlamelle mit dem Femto-Laser präpariert wird, spürt man einen starken Druck am Auge. Dieser entsteht, wenn der Saugring auf das Auge aufgesetzt wird. Dabei kann man dann auch nichts mehr sehen. Das ist eigentlich der unangenehmste Teil der OP, dauert aber nicht lange. Ich habe einfach versucht mich auf meine Atmung zu konzentrieren und habe es so gut überstanden.

Im zweiten Schritt wird man mit der Liege unter den Excimerlaser geschoben. Nach einer erneuten Tropf-Betäubung wird wieder der Lidsperrer ins Auge eingesetzt. Während dieser Phase muss man geradeaus auf ein blinkendes rotes Licht schauen. Sobald die Hornhautlamelle abgehoben wird, ist die Sicht ganz verschwommen und man kann dieses Licht nur noch erahnen. Während der eigentlichen Abtragung der Hornhaut mit dem Laser hört man nur ein knatterndes Geräusch, spürt aber keinerlei Schmerzen. Je nach Höhe der Fehlsichtigkeit dauert dieser Vorgang unterschiedlich lange.

Ich fand es sehr beruhigend, dass Dr. Krommes und seine Kolleginnen mir immer gut zuredeten und die verbleibende Zeit wie einen Countdown hinunter zählten. So wusste ich immer, ich hab`s ja gleich geschafft. Danach fließt noch etwas Flüssigkeit übers Auge, womit die Hornhautlamelle wieder angelegt wird.

Gleich nach der OP konnte ich schon meine Kolleginnen deutlich besser erkennen als vorher. Allerdings bekommt man die Augen kaum auf, da man anfangs stark geblendet ist und ein Fremdkörpergefühl im Auge hat. Nach einer kurzen Erholung und noch einem letzten Check an der Spaltlampe bekam ich meine Sonnenbrille auf und konnte mich dann schon von meiner Mutter nach Hause bringen lassen. Dort legte ich mich 2 – 3 Std. hin und ließ die Augen geschlossen. Danach nahm ich stündlich die Augentropfen und das anfangs starke Tränen und Fremdkörpergefühl ließ bald nach. Schon am Abend konnte ich problemlos Fernsehen schauen.

Am nächsten Tag steht die erste Kontrolle in der Augen-Laser-Klinik an und ich war einfach nur begeistert! Ich konnte problemlos 125 % mit beiden Augen erkennen. Am Auge selbst war außer einer leichten Rötung vom Saugring unter dem Oberlid bei mir auch nichts zu erkennen. Erstaunlich ist für mich, dass ich auch keinerlei Probleme mit trockenen Augen habe, die viele Patienten in der ersten Zeit nach der OP noch bemerken. Selbst die verstärkte Blendung nachts, die bei meinen großen Pupillen zu erwarten war, ist völlig ausgeblieben.

Ich bin überglücklich über meine super Sehschärfe und jetzt unabhängig von Brillen zu sein. Ich freue mich nun bald in Urlaub zu fahren, und das erste Mal muss ich keine Brille, Kontaktlinsen, Ersatzlinsen usw. einpacken, sondern einfach nur meine Sonnenbrille mitnehmen. Ich kann nur jedem Interessierten raten, sich in der Augen-Laser-Klinik Lohr behandeln zu lassen. Ich fühlte mich zu jeder Zeit gut aufgehoben und das ruhige und professionelle Arbeiten während der Untersuchung und der OP haben mich sehr beeindruckt. Ich fand es sehr angenehm, dass mir meine Kolleginnen auch von ihren eigenen Erfahrungen berichten konnten, da schon viele Mitarbeiter selbst behandelt wurden und einfach wissen, wovon sie reden.

Ich möchte mich hier noch einmal ganz herzlich bei Dr. Krommes und seinem Team für die gelungene OP bedanken.

Stefanie Maier

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