Erfahrungsbericht von Monika Nagel, Mitarbeiterin der Augenklinik Lohr

Meine OP-Erfahrung beim Linsenaustausch (RLE)

Linsenaustausch mit Monovision

Monika Nagel - mein Refraktiver Linsenaustausch


Ich bin seit 16 Jahren in der Augenklinik Lohr als Krankenschwester beschäftigt und habe seit dieser Zeit hautnah die Katarakt- und auch die refraktiven OPs bei Dr. Armbrust und jetzt bei Dres. Münnich, Littan und Krommes miterlebt Vor 2 Jahren ließ ich meine Augen von Dr. Armbrust untersuchen, da sich langsam aber sicher eine Altersweitsichtigkeit einstellte.

Meine Augen eigneten sich jedoch nicht für eine Lasik-OP wegen zu geringer Hornhautdicke. Dr. Armbrust konnte mir jedoch eine alternative OP-Möglichkeit anbieten: Linsenaustausch mit Monovision.

Zuerst bekam ich weiche Kontaktlinsen mit den Stärken der berechneten Linsen, welche er mir anstelle meiner natürlichen Linsen implantieren wollte. Meine damalige Sehschwäche betrug am RA +5,0, am LA +5,25dpt. Meine Augen wurden außerdem getestet, welches der beiden das Führungsauge ist. Dieses Auge sollte zukünftig für die Ferne, das andere für die Nähe eingestellt sein.

Ich kam mit den Probelinsen gut zurecht - also entschied ich mich für die Operation im Juni 2007.

Zum ersten Mal lag ich also selbst auf einer unserer bequermen OP-Liegen und wurde von Dr. Barwasser (Anästhesist) auf die OP vorbereitet: er legte mir eine Infusionskanüle, durch die er mir später ein Beruhigungsmedikament injizierte. In die Augen bekam ich verschiedene Tröpfchen, kurz vor der OP dann spezielle Betäubungstropfen. Diese betäuben lediglich die Hornhaut, die Augenlider und Augenmuskeln jedoch nicht. Das hat den Vorteil, dass man sofort nach der OP sehen kann und keinen Verband tragen muss. Während der OP schaute ich auf einen Lichtpunkt im Mikroskop direkt über dem Kopf. Das Licht war zwar sehr hell, aber mit ein bißchen Sedierung vom Anästhesisten gelang das dann recht gut. Die OP selbst dauerte pro Auge ca. 7 Minuten.

Und dann die große Überraschung: ich konnte sofort nach der OP, obwohl die Pupillen noch maximal geweitet waren, alles erkennen, als ob ich meine Brille oder Kontaktlinsen tragen würde. Toll!

In den ersten Wochen nach der OP bemerkte ich Lichtringe um Lampen, die mich anfangs etwas irritierten, aber inzwischen nicht mehr stören. Doch das Wichtigste: ich trage nur noch zu langen Autofahrten eine schwache Fernbrille, ansonsten KEINE !!!

Ich bin schon öfters angesprochen worden, ob ich denn noch keine Lesebrille bräuchte - viele meiner Bekannten kommen ohne Lesebrille nicht mehr zurecht. Doch dieses Thema ist für mich abgeschlossen!

Dank Dr. Armbrust und seinem Team sehe ich die Welt jetzt mit ganz neuen Augen!

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