Augenlasern im Ausland - Wie riskant sind Billig-Operationen?

TÜV zertifizierte Kliniken sind empfehlenswert!

LASIK-OP in der Augen-Laser-Klinik Lohr


Mit dem Flugzeug nach Istanbul und sich zum Schnäppchenpreis die Augen operieren lassen, Stadtrundfahrt inklusive. Das böse Erwachen kommt dann oft früher als gedacht.

Der Medizintourismus boomt, ausländische Kliniken locken mit günstigen Preisen – und pünktlich zum Start der Reisezeit drängen ausländische Anbieter wieder vermehrt mit billigen Angeboten auf den Markt. Vor allem Augenlaserklinken werben hierzulande um Patienten. Doch die Risiken eines solchen Eingriffs sind im Ausland weitaus höher als in Deutschland. Viele Patienten müssen sich in Deutschland einer langwierigen Nachbehandlung unterziehen. Da wird die Reise schnell zum Horrortrip und das vermeintlich billige Angebot mit all seinen Folgekosten zur teuren Angelegenheit.

„Das Problem bei Auslandsoperationen ist, dass die lokalen Ärzte den Patienten immer nur die Standards des jeweiligen Landes schulden“, gibt Dr. med. Stefanie Schmickler, Präsidentin des Verbandes der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V. (VSDAR), zu bedenken. Und diese liegen oft weit unter den deutschen. Das fängt bei den Hygienebestimmungen an und geht über unzureichendes Komplikationsmanagement bis hin zu einer oftmals mangelhaften, weil kostenintensiven, Wartung der apparativen Ausstattung.

Hierzulande unterliegen klinische Einrichtungen -wie die Augen-Laser-Klinik Lohr- hohen Sicherheitskontrollen, insbesondere wenn diese „LASIK-TÜV“-zertifiziert sind (nicht zu verwechseln mit dem TÜV-Siegel „ISO 9001“, mit dem auch viele ausländische Anbieter werben). Die Augenklinik in Lohr ist bereits seit fast 10 Jahren mit diesen Gütesiegeln zertifiziert.

Lasergeräte beispielsweise müssen mehrmals jährlich eine sicherheitstechnische Kontrolle durchlaufen. Ferner werden sowohl Reinigung und Sterilisation der Instrumente als auch das Klinikpersonal während der hygienerelevanten Abläufe durch einen eigens bestellten Hygienebeauftragten kontrolliert. Die Hygiene ist die Achillesferse des ambulanten Operierens - hier sind sicherlich die Ansprüche in Deutschland am höchsten.

Auch wird der Patient aufgrund der strengen Rechtsprechung in Deutschland
(z.B. „Patientenrechtegesetz“) umfassend aufgeklärt und somit die Indikation zur Operation entsprechend streng gestellt oder – je nach Befund – von dem Eingriff auch ganz abgeraten. Grenzfälle bzw. Indikationen mit erhöhtem Risiko werden dagegen bei Patienten, die eine lange Anreise unternommen haben und denen vor Ort nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht, sicherlich eher gelasert, als dies zuhause in Deutschland der Fall wäre.

Der Patient bekommt im Ausland seinen Operateur erst kurz vorher zu Gesicht und sitzt nach der ersten Nachuntersuchung bereits wieder im Flieger Richtung Heimat. Und wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist oder Komplikationen auftreten, steht man zuhause erstmal ziemlich alleine da. Bei der Behandlung in der Augen-Laser-Klinik Lohr ist ein Arzt von der Voruntersuchung bis zur letzten Nachuntersuchung Ihr Anprechpartner, Augenarzt und Operateur.

Letztendlich begeben sich diese Patienten zur weiteren Behandlung dann doch in die Obhut einer deutschen Klinik. Bei allem sollte man sich auch vor Augen führen, ob man einen Eingriff am wichtigsten Sinnesorgan wirklich in einem Land in Erwägung zieht, aus dem sich die meisten Urlauber bei einer Blinddarmentzündung nach Deutschland ausfliegen lassen würden.

Wichtig ist das persönliche Vertrauensverhältnis zur Klinik, den Mitarbeitern und dem Operateur. Und das gilt auch für alle deutschen Laserkliniken. Oft kann man sich einen ersten Eindruck auf den Informationsabenden einer Klinik verschaffen. Eine weitere Möglichkeit stellen auch kostenfreie Erstuntersuchungen dar. Die Augen-Laser-Klinik Lohr bietet diese Untersuchungen in den Standorten Lohr und Würzburg an. Um Terminvereinbarung wird gebeten.


Quelle: Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie e.V.

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