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Schlechte Sicht in Nah und Fern

Bei einer Kurzsichtigkeit (Myopie) ist der Augapfel meist zu lang. Häufigste Ursache ist eine genetische Veranlagung. Dadurch bündeln sich die Lichtstrahlen an einem Punkt, der vor der Netzhaut liegt und das Bild erscheint unscharf. Nur Licht, das sehr nah vor dem Auge liegt, kann im richtigen Maß gebrochen werden.

Daher können Kurzsichtige Gegenstände in der Nähe scharf sehen. Seltener entsteht eine Kurzsichtigkeit durch eine vermehrte Krümmung der Hornhaut oder der Linse, etwa beim grauen Star.

Bei einer Weitsichtigkeit (Hyperopie) verhält es sich genau umgekehrt: Hier ist der Augapfel im Verhältnis zu kurz und die Lichtstrahlen bündeln sich an einem Punkt hinter der Netzhaut. Die genauen Ursachen der Weitsichtigkeit sind nicht bekannt.

"Durchblick dank Implantaten" wurde in der Sendung "Volle Kanne" am 28.11.2007 ausgestrahlt. 

Brille und Co.

Um eine Kurzsichtigkeit zu korrigieren, muss eine Linse vor das Auge gebracht werden, die den Weg des Lichtes verlängert. In der Regel geschieht das mit Hilfe von Brillengläsern. Wer keine Brille tragen möchte, hat die Möglichkeit, Kontaktlinsen zu benutzen.

Doch nicht jeder ist damit zufrieden. So können sie beispielsweise stören, wenn ein Fremdkörper ins Auge gelangt oder wenn der Tränenfilm zu schwach ist und die Linsen reiben.

Meist bleibt dann als letzte Behandlungsmöglichkeit nur eine Laseroperation. Dabei wird der Krümmungswinkel der Hornhaut mit Hilfe des Lasers so verändert, dass das Licht wieder auf den schärfsten Punkt des Sehens fallen kann. Der Eingriff ist jedoch nur möglich, wenn die Hornhaut ausreichend dick ist und die Fehlsichtigkeit in einem bestimmten Dioptrienbereich liegt.

Hinzu kommt: Auch wenn der Eingriff inzwischen vielerorts Routine geworden ist, so gibt es wie bei jeder Operation auch hier Risiken. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der Sehkraft. Zudem ist ein Lasereingriff nicht rückgängig zu machen.

Intraokulare Kontaktlinsen

Für Menschen mit dünner Hornhaut, hohen Brechkraftfehlern und/oder Angst vor einer Laseroperation gibt es seit einiger Zeit eine neue Alternative, die implantierbare Kontaktlinse, auch intraokulare Kontaktlinse (ICL) genannt. Die weiche Speziallinse wird in einem kleinen Eingriff hinter der Iris (Regenbogenhaut) vor die natürliche Augenlinse platziert. Das Einsetzen ist über einen sehr kleinen Schnitt möglich und dauert nur wenige Minuten.

Dank Implantaten: Dicke Brillengläser werden überflüssig.

Mit der Linse gelingt die Korrektur eines großen Dioptrienbereiches, bei Kurzsichtigkeit bis zirka -20 Dioptrien und bei Weitsichtigkeit bis zirka plus acht Dioptrien. Auch Hornhautverkrümmungen können damit ausgeglichen werden. Die technischen Risiken des Verfahrens sind sehr gering. Allerdings trat in den bisher vorliegenden Nachuntersuchungen bei etwa zwei Prozent der Betroffenen einige Zeit nach dem Eingriff ein grauer Star auf. Langzeitergebnisse stehen noch aus. Bei späteren, natürlichen Veränderungen der Sehschärfe wie einer Altersweitsichtigkeit kann die Linse problemlos ausgetauscht werden.

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