Laserklinik Lohr

Qualitätsgarantie
Die Augenpraxisklinik sowie die

Augen-Laser-Klinik Lohr sind nach
DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert!

Der Tag der Operation - Ablauf

Die OP-Vorbereitung beim Linsenaustausch (RLE)

Nachdem Sie zu Hause wie gewohnt gegessen haben, kommen Sie zum vereinbarten Termin zu uns in die Klinik. Nach Ihrem Eintreffen werden Sie in die Operationsabteilung geführt. Unsere Assistentinnen bereiten Sie auf die Behandlung vor. Wir führen nun noch einige Routineuntersuchungen wie Blutdruckmessung und EKG-Kontrolle durch, dann werden Ihnen Augentropfen verabreicht.

Anästhesist Dr. Peter Lübke


Die Operation findet unter örtlicher Betäubung statt. Das bedeutet, dass Sie zwar bei Bewusstsein sind, aber keine Schmerzen verspüren. In der Mehrzahl der Fälle können wir auf eine Spritze verzichten und Sie lediglich mit speziellen Augentropfen betäuben.

Ein Anästhesist kümmert sich während des gesamten Aufenthaltes um Sie.



Ruhig und entspannt am OP-Tag

Es gibt keinen Grund für Ängste oder Hemmungen. Wenn Sie Fragen oder Wünsche haben, sprechen Sie mit unseren Ärzten und Schwestern, die alles dafür tun werden, dass Sie die Operation ruhig, schmerzfrei und entspannt erleben.


Das OP-Verfahren: Behandlungsschritte und Techniken

(Ablauf identisch zu einer Grauen Star-Operation - Katarakt-Operation)


Linsenaustausch mit Femtosekundenlaser-Technik


Die Operation erfolgt in mehreren Phasen: Zunächst wird die Linsenkapsel eröffnet, das Linsenmaterial entfernt und dann eine künstliche Linse eingesetzt.

In der herkömmlichen Behandlung wird der erste Schritt vom Operateur manuell ausgeführt. Setzt man hierfür einen modernen Femtosekundenlaser ein, wird dadurch die Präzision und Genauigkeit wesentlich erhöht. Beide Möglichkeiten bieten wir Ihnen an.

Die Linsenteile werden anschließend mit Ultraschall entfernt (Phakoemulsifikation). Die Linsenkapsel bleibt im Auge – sie dient als „Tasche“ für die neue Kunstlinse.

Die Linsentasche wird gesäubert, dann die neue Linse eingesetzt. Die Kunstlinse muss nicht mehr ausgetauscht werden, sie bleibt dauerhaft im Auge. Das heißt, es kann sich bei Ihnen im Alter kein Grauer Star (Katarakt) mehr entwickeln und die störende Alterssichtigkeit kann durch Multifokallinsen behoben werden. Durch den winzigen Einschnitt ist ein Wundverschluss ohne Naht möglich.



Refraktiver Linsenaustausch-Augen-Laser-Klinik Lohr

Ablauf einer Standard-Linsen-Operation

In unserer Klinik setzen wir routinemäßig das gegenwärtig altbewährte Behandlungsverfahren ein: die Phakoemulsifikation. Hierbei wird ein winziges Hohlmesser durch einen circa 2 mm großer Zugang in das Auge geführt. Die Spitze vibriert mit einer Frequenz von 40.000 Schwingungen pro Sekunde; sie zerkleinert das getrübte Gewebe mithilfe von Ultraschallenergie so weit, dass es sich durch die Öffnung absaugen lässt.

Ablauf einer LASER-Linsen-Operation

Während der gesamten Laserbehandlung kontrolliert der Chirurg jeden einzelnen Schritt über ein Videomikroskop. Über ein integriertes Diagnosegerät (eine Optische Kohärenztomographie) wird das Auge in wenigen Sekunden punktgenau abgetastet (gescannt), was eine sehr genaue Planung der Behandlung ermöglicht. Nach exakter Ausrichtung beginnt der Laser seine Arbeit.

Schritt 1: Kreisrunde Öffnung der Linsenkapsel (Kapsulotomie)

Der Femtosekundenlaser führt dies mit höchster Präzision und Reproduzierbarkeit aus. Wodurch die Intraokularlinse eine optimale Positionierung im Kapselsack erhält.

Laser-Linsen-Operation am Grauen Star

Schritt 2: Zerkleinerung des Linsenkerns

Der Femtosekundenlaser ist in der Lage die getrübte Linse in kleinste Würfelchen zu zerteilen. Dies geschieht mit deutlich weniger und besser fokussierter Energie als die Zerkleinerung bei der traditionellen Methode (Phakoemulsifikation). Es wird viel weniger Ultraschallenergie zur Zerkleinerung der natürlichen Linse benötigt, was den Eingriff gewebeschonender macht.

Laser-Linsen-Operation am Grauen Star

Bei beiden Verfahren bleibt die Linsenkapsel normalerweise im Auge. Sie dient als "Tasche" für die neue Kunstlinse.

Schritt 3: Einsetzen der künstlichen Linse (IOL)

Die gefaltete Linse wird durch die Inzision (den Schnitt) über einen speziellen Injektor in das Auge eingebracht. Die Linse entfaltet sich kontrolliert und der Chirurg bringt sie in ihre endgültige Position.

Durch den kleinen Schnitt ist meist ein Wundverschluss ohne Naht möglich und es entsteht eine deutlich geringere Bildverzerrung. In Einzelfällen können andere Verfahren notwendig sein, bei denen der Linseninhalt in einem Stück oder die gesamte Linse entfernt werden muss. Dies erfordert eine größere Wundöffnung, die zwar nicht gefährlicher ist, aber das Auge stärker reizt. Die Heilung dauert in diesem Fall länger.

Das Einsetzen der künstlichen Augenlinse ist Bestandteil jeder Katarakt-Operation. Zuerst wird die Linsentasche gesäubert. Um den Schnitt nicht erweitern zu müssen, wird anschließend die Linse im gerollten Zustand eingesetzt.

Die Kunstlinse muss nicht mehr ausgetauscht werden, sie bleibt auf Dauer im Auge. Die Operation kann eine bestehende Kurz- oder Weitsichtigkeit reduzieren oder sogar aufheben: Sie sehen also nach der Operation nicht nur klarer, sondern vielleicht sogar wieder schärfer – auch ohne Brille. Prinzipiell besitzt die künstliche Linse aber keine Nahanpassungsfähigkeit: Eine Restbrille bleibt erhalten.

Der Femtosekundenlaser revolutioniert die Linsenaustausch-Operation, denn für Sie als Patient wird die Behandlung noch präziser und schonender. Der Laser ermöglicht Ihrem Operateur feinste Präzisionsarbeit im Mikrometerbereich. Damit werden die Strukturen im Augeninneren geschont und mögliche Entzündungen und Reizungen minimiert.

OP-Ablauf beim Linsenaustausch

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Ablauf einer LASER-Linsen-Operation

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